Der Bürgerverein Kalk e.V.

Die Entwicklung des Stadtteils wird seit jeher durch den Kalker Bürgerverein begleitet, der bereits 1951 gegründet wurde und anerkannt gemeinnützig tätig ist. Seit vielen Jahren ist der Verein in der Jugend- und Seniorenarbeit engagiert und versteht sich als "Kümmerer vor Ort". Arbeitsschwerpunkte des Kalker Bürgervereins sind der Verkehr, Sauberkeit und Sicherheit in Kalk sowie die Schaffung von Grün- und Erholungsflächen und die Brauchtumspflege. Der Bürgerverein zählt fast 300 Mitglieder.

 

Der Vorstand

 

Ihre Ansprechpartner für Kalk:

 

Klaus Peter Irmer (1.Vorsitzender)
0221 / 871 01 7

Marco Pagano (2. Vorsitzender)
0221 / 261 40 47

Wilfried Diehl

Wilfried Diehl (Geschäftsführer)
0221 / 99 73 53 55

Jochen Dommermuth (Schatzmeister)
0221 / 168 98 165



Ute Rolf-Michel (Schriftführerin)

0221 / 870 152 6

 

Die Satzung des Bürgervereins

Der Bürgerverein Kalk e.V. hat sich am 26. November 2008 eine neue Satzung gegeben. Diese Satzung bieten wir zum Download an.

 

Der Stadtteil Kalk

Der Kölner Stadtteil Kalk hat eine lange Geschichte. Bereits in den ersten Jahren nach 1000 wurde der Stadtteil das erste Mal urkundlich erwähnt. Zur Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Kalk zu einer wohlhabenden Industriestadt vor den Toren Kölns. Bereits zu dieser Zeit siedelte sich die "Chemische Fabrik Kalk" (CFK) an, welche noch heute für viele Bürger eine hohe Bedeutung hat. Weitere größere Unternehmungen aus dieser Zeit waren die "Maschinenfabrik für den Bergbau von Sievers & Co" oder auch die "Brauerei & Brennerei der Gebrüder Sünner". Die Eingemeindung zur Domstadt im Jahre 1910 war der nächste Schritt in der Entwicklung des Stadtteils.

Zu Beginn des Ersten Weltkriegs wandelte sich der Stadtteil erneut. Die ansässigen industriellen Betriebe stellten ihre Produktion auf kriegswichtige Güter um. Die Kriegszeit brachte, wie in vielen anderen Industrieregionen auch in Kalk eine arge Ressourcenknappheit mit sich, die unter anderem zu großer Armut führte. Ende der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts stabilisierte sich die Lage und die Kalker Hauptstraße entwickelte sich weiter zu einer Wohn- und Geschäftsstraße. In dieser Zeit wurde auch das erste Kaufhaus auf der Hauptstraße eröffnet. Und auch heute können die Kalker Bürger an der gleichen Stelle im Kaufhof einkaufen.

Im Zweiten Weltkrieg wurde der Stadtteil zu 90 Prozent zerstört. Nach dem Wiederaufbau wurde Kalk erneut zu einem der größten Industriestandorte der Domstadt und konnte dies über Jahrzehnte behaupten. Erst Werks- und Unternehmensschließungen ab den 1970er-Jahren führten Kalk in einen Strukturwandel, der noch heute andauert und den Stadtteil von einer Industriellen Struktur zu einem Dienstleistungs- und Wissensstandort entwickelt. Beispiele für diese Entwicklung ist die Neunutzung des ehemaligen CFK-Geländes durch die Köln-Arkaden, das Kölner Polizeipräsidium oder auch durch das Wissenschaftsmuseum Odysseum. Ein weiteres Beispiel ist der Technologie- und Industriepark im Süden des Stadtteils.

Das Leben in Kalk ist geprägt durch seine urkölsche Struktur und einen hohen Migrantenanteil. Vergangenheit und Zukunft spiegeln sich heute im Alltag der Kalker wieder. Beispiele sind der ehrwürdige Wasserturm auf dem ehemaligen CFK-Geländes im Umfeld der Köln-Arkaden wie auch die verschiedensten historischen und industriellen Gebäude, die noch heute genutzt werden.